Auch eine Möglichkeit…

Sonntag, 20. Januar 2008, 14:53

… “Sch***e” in Gold zu verwandeln: nachdem jemand die (öffentlich bereitgestellten!) DNS-Daten eines Unternehmens abgerufen hat, wurde er zu 60.000 Dollar Strafe verurteilt - siehe Heise Newsticker. Krank…

Nach meinem persönlichen Rechtsempfinden gehört eher der Betreiber/Administrator der DNS-Server bestraft, weil er offenbar fahrlässig gehandelt hat. Der Abruf “geheimer” (interner) DNS-Daten und insbesondere vollständige Zonen-Transfers können mit einfachsten Mitteln verhindert werden.

Wir selber setzen z.B. TSIG ein. Sollte man der in dem Heise-Beitrag genannten Firma auch mal empfehlen. ;)

Web-Zugriff optimieren

Samstag, 19. Januar 2008, 13:45

Unsere neue Verwaltungssoftware durchläuft gerade das “Clean-Up”, einhergehend mit allen möglichen Optimierungen. Unter anderem wurde gaaanz tief in die Trickkiste gegriffen, um die Zugriffe auf die Weboberfläche bis auf’s Letzte zu optimieren.

Das dürfte nun erreicht sein:

yslow.gif

Wenn die Seite einmal geladen wurde, werden alle statischen Elemente (Bilder, CSS, Javascript etc.) vom Browser gecached. Hierzu empfiehlt sich ein großzügiger Wert im “Expires”-Header. Damit nach einem Software-Update aber keine veralteten Elemente aus dem Browsercache verwendet werden, sind alle Elemente jeweils mit einer Versionsnummer adressiert (z.B. /images/v1.2/logo.gif). Außerdem werden alle dynamisch erzeugten Inhalte mit GZip komprimiert (sofern der jeweilige Browser das unterstützt), was gerade bei vielen Ajax-Anfragen dazu führt, daß die komplette Antwort in ein einzelnes TCP-Paket passt. Durch die spezielle HTTP-Engine können wir außerdem das HTTP-KeepAlive auf einen sehr großzügigen Wert setzen, was dazu führt, daß die TCP-Verbindung zwischen Browser und Software minutenlang offen bleiben kann. Das Ergebnis ist eine wirklich blitzschnelle Oberfläche, auch über etwas langsamere Verbindungen. :)

Wer seine eigenen Webseiten oder Programme optimieren will, dem sei neben dem obligatorischen Firefox-Plugin Firebug auch das Plugin YSlow empfohlen - insbesondere für die Cache-Analyse.

Das Cisco 7960 Abenteuerspiel

Freitag, 18. Januar 2008, 13:01

Wie bereits berichtet habe ich ein paar Cisco 7960 gekauft um damit intern einige VoIP-Tests durchzuführen. Zum Thema VoIP wird’s noch einen eigenen Blog-Artikel geben, aber was ich derzeit mit Cisco erlebe ist einfach unvorstellbar…

Die Telefone haben wir von einer anderen Firma übernommen, welche ihre komplette Anlage von Cisco auf Asterisk-Server und Snom-Telefone umgestellt hat (inzwischen kann ich mir auch den Grund vorstellen ;) )
Nach den ganzen Tests mit einem der Telefone wollte ich nun mal die Firmware aktualisieren. An die neueste Firmware kommt man jedoch nur mit einem gültigen Cisco-Servicevertrag (SMARTnet). An diesen kommt man theoretisch über jeden Cisco-Reseller, praktisch kommt man an den aber überhaupt nicht (das Problem haben wohl auch Andere…).

Es geht konkret um CON-SNT-CP7960, ein Wartungsvertrag für keine 10 Euro pro Jahr, welcher Firmware-Updates und sogar den Geräteaustausch bei Defekten umfasst. Einen Vertrag nur für Software-Updates gibt es nicht.

Nun hatte ich das Glück, einen hochmotivierten und verständnisvollen Cisco-Partner in UK gefunden zu haben, der mir die notwendigen Verträge besorgt hätte. Wären die Geräte nicht derzeit noch im alten Servicevertrag gestanden…
Nun muss ich Cisco gegenüber erstmal nachweisen, daß wir nun der neue Besitzer der Geräte sind. Die Seriennummern alleine reichen nicht, sondern es wird eine Bestätigung vom alten Inhaber sowie am besten Digitalfotos der Geräte (mit Seriennummern-Aufkleber) gefordert.

In begrenztem Umfang kann ich die Sicht von Cisco schon nachvollziehen; schließlich leisten diese Service in Form von Software-Updates und Hardware-Ersatz, und möchten einfach wissen mit wem sie es zu tun haben. Auf der anderen Seite ist das komplizierte Prozedere so abschreckend, daß wir definitiv keine weiteren Cisco IP-Telefone kaufen werden (weder neu noch gebraucht). Da greife ich dann doch lieber zum Snom; Preis und Leistungsumfang sind etwa vergleichbar, aber da kommt man viel einfacher (und günstiger) an Service und Firmware.

Lecker Notebook…

Dienstag, 15. Januar 2008, 21:49

Ich bin seit Anfang 2000 stolzer Besitzer des Subnotebooks Vaio PCG-N505X. Ein superportables Teil, 1.2 kg mit 10,4″-Display und dennoch 1024×768 Pixel. Ich hatte das Teil fast täglich* in der Uni dabei (einfach im Rucksack) und auf etlichen Reisen. Das Beste dabei: es funktioniert bis heute ohne Probleme! Ok, einen neuen Akku hab’ ich ihm gegönnt, eine Aufrüstung von 64MB auf 128MB RAM sowie eine 20-GB-Festplatte. Für Windows 2000 reicht’s.

Allerdings ist mit dem knappen Speicher, der 333 MHz Celeron-CPU und dem USB-1.1-Port nun langsam Schluß mit lustig. Ein Nachfolger muß her, mit dem ich stundenlang stromlos arbeiten kann (was habe ich damals verzweifelt am Flughafen von Rom eine Steckdose gesucht…), aber auch Filme gucken und große Bilder von meiner DSLR-Kamera nachbearbeiten kann. Natürlich darf das neue Notebook nicht größer oder schwerer sein als mein altes Vaio (da bin ich einfach zu verwöhnt).

Die Auswahl hält sich bei diesen Anforderungen in Grenzen: es gibt ein paar recht kleine Teile von Samsung, und natürlich auch von Sony. Aber über den Heise Newsticker wurde ich soeben auf das hier aufmerksam:

MacBook Air

Das MacBook Air. Wow. Nur 1,9 cm dick und 1,36 Kilo schwer, aber trotzdem 5 Stunden Akku-Laufzeit.

Es hat zwar nur einen USB-Port, kein internes optisches Laufwerk, kein UMTS und keinen PC-Card-Slot, aber ich glaube da muß man einfach Kompromisse machen.

Ich werde mal die nächsten Monate abwarten (am besten gleich auf die nächste Hardware-Version, um keine Kinderkrankheiten mitmachen zu müssen) und dann mal schauen, ob das eventuell der würdige Nachfolger meines Vaio wird.

Wieder da

Montag, 7. Januar 2008, 13:39

So, der Urlaub ist vorbei, und mit frischen Kräften geht’s in ein neues Jahr.

Silvester habe ich mit Frau und Freunden auf einer Hütte in Österreich verbracht - bei richtig guten Schneeverhältnissen.

Schnee

Neben etwas Skifahren gab’s natürlich auch die eine oder andere Höhlentour (im Winter ist der Lehm (österreichisch: “Gatsch”) größtenteils gefroren, daher optimale Bedingungen). Eine Fototour durch einen Eistunnel in einem Höhlengletscher lieferte dieses Bild:

Höhlengletscher

Links sieht man riesige Felsblöcke, die fest in das Eis eingebacken sind. Wirklich cool (wie auch die Temperatur - nach fünf Stunden im Eis wurde es doch langsam etwas frisch…)

Daher kommt eventuell auch meine ordentliche Erkältung, die ich derzeit mit Tee und Taschentüchern auskuriere… :-|

Ansonsten bleibt nur zu sagen: 2008 wird ein tolles Jahr. Es stehen einige tolle Projekte an, die in den letzten Monaten intensiv vorbereitet wurden. Ich werde im Blog davon berichten, sobald es soweit ist. :)

Allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs wünsche ich einen ebenso tollen Start ins Neue Jahr!

Trostpflaster-Upgrade

Freitag, 21. Dezember 2007, 15:45

Der Vollständigkeit halber möchte ich noch einen Nachtrag zur Lieferverzögerung geben: da es wohl mit der bestellten CPU auch noch Probleme gegeben hätte, wurde kurzerhand das nächstgrößere Modell reingepackt - ohne Aufpreis. Vielen Dank!

Nach Sicherheitsüberprüfungsgesetz sicherheitsüberprüft?

Freitag, 21. Dezember 2007, 14:51

Wir dürfen schon seit einiger Zeit einen großen IT-Dienstleister aus dem Automobilsektor zu unseren zufriedenen Kunden zählen. Nachdem dieser vor einer Weile von einem der größten IT-Dienstleister Deutschlands geschluckt wurde, sind auch die bestehenden Verträge übergegangen. Das Ganze ist mit dem erwartungsgemäß hohen Papierkram verbunden.

Recht interessant fand ich dabei die Tatsache, daß den uns vom Kunden gesendeten Vertragsänderungsunterlagen gleich noch vier A4-Seiten kleinstgedruckter “Allgemeiner Geschäftsbedingungen für den Einkauf” beigefügt waren. Da sind dann Floskeln wie diese enthalten:

Sofern ein Einsatz an einer sicherheitsempfindlichen Stelle des Auftraggebers vorgesehen ist, hat der Auftragnehmer dafür Sorge zu tragen, dass nur Mitarbeiter eingesetzt werden, die nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz sicherheitsüberprüft sind.”.

Daneben wurden noch andere “ausgelagerte” Klauseln eingebunden, von denen lediglich die URL in den Einkaufs-AGB erwähnt wurde. Ob das alles “im Falle eines Falles” wirklich Vertragsbestandteil wäre, sei mal dahin gestellt (auch wenn wir uns hier im B2B-Bereich bewegen).

Naja, ich freue mich auf jeden Fall auch weiterhin unsere Dienste erbringen zu dürfen.

Dreist

Freitag, 21. Dezember 2007, 13:51

Durch Zufall habe ich eben einen “Webhoster” gefunden, der sich einfach mal unsere AGB 1:1 kopiert hat, zum Teil sogar ohne “Keppler-IT” durch seinen eigenen Namen zu ersetzen…

Selbst unsere UStId.-Nr. hat er in sein Impressum übernommen… :wand: