Freitag, 20. April 2007, 09:18
Erstmal sorry für die etwas übersichtlichen Beiträge - die letzten Tage kam ich einfach überhaupt nicht zum bloggen. Dafür gibt es demnächst einen wie ich denke recht interessanten Zeitschriftenartikel (was & wo verrate ich erst wenn’s gedruckt ist
), ein Kunde hat einen Webserver fast abgeschossen (dazu später mehr), ich war in Sachen Business Plan unterwegs (mehr dazu in einigen Monaten) und abends war das Wetter einfach so schön, daß ich lieber gegrillt habe und auf der Terasse gesessen bin als Blog-Einträge zu tippen.
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Freitag, 13. April 2007, 13:12
Von einem Kunden sind die letzten per Post versendeten Rechnungen mit dem Vermerk “Empfänger unter der angegebenen Anschrift nicht zu ermitteln” zurück gekommen. Also habe ich diesen Kunden per E-Mail um eine neue Postanschrift bitten wollen (die Lastschriften kommen zum Glück nicht zurück
). Naja, die bei der Bestellung angegebene Mailadresse @hotmail.com wird sofort gebounced, also habe ich in sein Hosting-Paket geschaut was er dort als Mailadresse eingerichtet hat: ein POP3-Postfach auf unserem Mailserver. Gut, also schicke ich die Mail da auch nochmal hin. Nach einem komischen Gefühl habe ich aber dennoch mal nachgeschaut wann dieses Postfach zuletzt abgerufen wurde: im Mai 2005
Auf der Webseite sind keine Inhalte hinterlegt und die Mailadresse wird offenbar nicht abgerufen. Naja, solange die Rechnungen zumindest abgebucht werde können besteht erstmal kein Grund, unsererseits zu kündigen. Aber richtig befriedigend ist die Situation auch nicht. Ich werde mal schauen, ob ich über Umwege evtl. einen Kontakt zu dem Kunden herstellen kann…
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Donnerstag, 12. April 2007, 23:39
Bisher lief das Lastschriftverfahren intern immer so: aus der datenbankbasierten Kundenverwaltung wurden mit einem recht komplexen Perl-Script Rechnungen generiert, die mehr oder weniger automatisch gedruckt und per Post versendet wurden. Anschließend wurden die Rechnungen in die FiBu übernommen (anfangs manuell, später in einem auch nicht unkompliziertem Batch-Verfahren). Bei Fälligkeit dieser Rechnungen (i.d.R. zehn Tage nach Rechnungserstellung) wurden dann aus der FiBu die DTA-Datei(en) für die Bank generiert. Diese wurden früher per Diskette bei der Bank eingereicht, seit einigen Jahren zum Glück direkt per HBCI an die Bank gesendet. Nach Gutschrift auf dem Konto mussten dann alle betroffenen Posten aus der FiBu als bezahlt markiert werden (was sich leider nicht automatisieren lies, aber trotzdem noch “relativ” schnell ging). So ein Abrechnungslauf hat immer gut und gerne einen halben Arbeitstag gekostet.
Die April-Abrechnung war nun die Prämiereveranstaltung für unser neues System: das interne Rechnungssystem generiert neben den ganzen Rechnungen automatisch die notwendigen DTAUS-Dateien bei Fälligkeit, und in der FiBu landet nur noch eine einzige Position als Sammelbuchung. Auf einem speziellen Beleg für die FiBu werden die Details der Einzelbuchungen und die enthaltenen Steuersätze ausgewiesen. Das erspart etliche Arbeitsschritte und unzählige Einzelbuchungen der FiBu. Die Verwaltung der “offenen Posten” wird auch gerade im internen System umgesetzt und von einem automatisiertem Abruf der Kontoauszüge via HBCI unterstützt.
Automatisierung, die (mir) Spaß macht.
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Samstag, 7. April 2007, 22:59
… wenn die Redaktion gerade scheinbar kein besseres Bild zur Verfügung hatte
(gefunden auf tvmovie.de)
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Donnerstag, 5. April 2007, 16:04
Das Bild hat mir Freund vorhin zugemailt - der letzte Filesystemcheck liegt wohl schon etwas länger zurück (27.02.1871). Ob es sich bei “/dev/sda” um eine Festplatte oder eine Kreidetafel handelt, habe ich aber noch nicht erfahren können…
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Montag, 2. April 2007, 13:25
Interessante Fehlermeldung in JavaScript:

Lag übrigens daran, daß das Script auf eine eigene defined()-Funktion zurückgreifen wollte, die tatsächlich noch nicht definiert war…
function defined(obj) {
return(typeof(obj) != ‘undefined’);
}
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Montag, 2. April 2007, 11:18
Am 04. Mai ist an der Uni Erlangen der Tag der Informatik. Als Redner ist unter anderem Joseph Weizenbaum zu hören. Da muss ich hin!
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Montag, 2. April 2007, 10:11
Da gibt es irgendwo einen Anbieter, der für unter 50 Euro pro Monat einen Server mit 80 GB Festplatte und natürlich “Traffic-Flatrate” anbietet. Was machen die kreativen Kunden von heute mit so einem Server? Einen “Freehosting-Service”, mit 1000 MB Speicherplatz und ebenfalls kostenlosem Traffic, natürlich kostenlos und vor allem ohne umständliche Überprüfung der Personalien. Eine E-Mail-Adresse genügt.
Solche kostenlos gehosteten Websites mit kostenlosem Traffic findet man dann wo wieder? Genau, in Spam-Mails. Vielen Dank.
Dumm nur, daß die meisten Anbieter solcher Dienste glauben, ein kleiner Disclaimer im Impressum würde genügen um sich von jeglicher Verantwortung zu befreien. Noch schreibe ich nur E-Mails an die Abuse-Adresse der Betreiber, aber irgendwann muss man gegenüber lernresistenter Zeitgenossen wohl wirklich zur Abmahnung oder gar Strafanzeige greifen.
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