Montag, 2. April 2007, 00:21
… ein wirklich zweifelhaftes Sicherheitskonzept. So auch ausgerechnet beim Hersteller der Backup-Software, die hier intern zum Einsatz kommt. Durch die Neuinstallation des Fileservers wollte ich die aktuellste Version von der Website des Herstellers laden. Nach einer umständlichen Registrierung mit Login und E-Mail sowie anschließender Eingabe des 32-stelligen Registrierungscodes kann man die gewünschte Version herunterladen; natürlich über einen obskuren JavaScript-Link. Wenn man aber im Firefox die Eigenschaften des aktuellen Downloads anzeigen lässt, kommt ein handelsüblicher ftp-Link zu Tage. Hab’ ich natürlich auch gleich mal ausprobiert… über diesen anonymen FTP-Zugang des Herstellers kann man wirklich alles von deren Website herunterladen…
Man kann mit den heruntergeladenen Produkten ohne Lizenzcodes zwar nicht viel anfangen, aber den umständlichen Umweg über die Website kann man sich jedenfalls sparen.
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Sonntag, 1. April 2007, 23:43
Über’s Wochenende habe ich unser Intranet komplett neu aufgesetzt (das Wetter war eh nicht sooo toll
). Dafür gibt’s nun Gigabit-Ethernet zum Fileserver (endlich…), eine überarbeitete Sicherheitsarchitektur mit zertifikatsbasierten VPN-Zugängen von außen, komplett neue Fileserverinstallation (Debian Etch statt Sarge, XFS statt ReiserFS, u.v.m.).
Ledliglich der Fax- und Audioserver ist noch nicht ganz fertig geworden. Faxe kommen daher vorerst wieder auf Papier raus, und der Anrufbeantworter wird (hoffentlich) morgen im Laufe des Tages wieder funktionieren.
Leider kann man solche Umbauten (trotz Vorbereitung in einer kleinen VMware-Umgebung) nur am Wochenende durchführen, da gerade der Fileserver unter der Woche unverzichtbar ist…
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Donnerstag, 29. März 2007, 21:47
… vom 27.06.2000 (ist mir gerade wieder in die Finger gekommen):
Boss: “Man muss 18 Stunden täglich arbeiten, um mit der Konkurrenz mithalten zu können.”
Dilbert: “Behaupten wir doch einfach, dass wir 18 Stunden täglich arbeiten. Vielleicht sterben unsere Konkurrenten beim Versuch mitzuhalten.”
Boss: “Wird das funktionieren?”
Dilbert: “Bei uns hat es beinahe funktioniert.”
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Freitag, 23. März 2007, 02:48
So - heute habe ich ein weiteres (Forschungs-)Projekt abgeschlossen; Details hierzu folgen in Kürze. Hoffentlich kann ich dann mal wieder früher Feierabend machen.
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Donnerstag, 22. März 2007, 12:08
Kürzlich wurde ich über die Sekretärin mit einem Kunden verbunden, der um Rückruf gebeten hatte. Als ich ihn dann am Telefon hatte begrüßte ich ihn namentlich, hatte aber die zweite Silbe seines Nachnamens verwechselt. Seine Reaktion:
“Ich heiße nicht XY, sondern XZ. Müsste Ihnen aus Funk und Fernsehen bekannt sein.”
Ich gab zu, offenbar zu wenig fernzusehen und gelobte Besserung. 
Eine kleine Google-Suche ergab dann tatsächlich ziemlich viele Treffer zu dieser Person (obwohl mir diese bis dato völlig unbekannt war…). Naja, wieder was gelernt.
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Donnerstag, 22. März 2007, 03:32
Für eine intern entwickelte Software habe ich nun die Grafik-Bibliothek überarbeitet:

Sieht zwar nicht so wahnsinnig spektakulär aus, steckt aber doch einige Arbeit dahinter. Wer schon mal eine Funktion für Kreissegmente mit Anti-Aliasing programmiert hat kann das sicher nachvollziehen.
Ein paar Pixel sitzen noch nicht so ganz perfekt, das wird aber auch noch erledigt. Jedenfalls gibt’s nun eine C++-Klasse für alle notwendigen Grafikfunktionen (natürlich mit Anti-Aliasing) und statt bisherigem Pixeltext dank FreeType2 auch richtig schöne Schriften (inklusive der obligatorischen UTF8-zu-Unicode-Konvertierung). Ach toll…
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Mittwoch, 21. März 2007, 14:01
Ich habe mich kürzlich etwas über den Performance-Aspekt beim Einsatz der STL in geschwindigkeitskritischen C++-Programmen informiert. Manche Sachen könnte man unter Umständen schon schneller machen, aber:
Life’s too short to spend reinventing [yacc,STL,wheels]
Das ist ein Argument.
Das Zitat stammt übrigens von jemandem, der die Regentropfen einer Szene in “Das Große Krabbeln” mit STL programmiert hat (siehe hier).
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Dienstag, 20. März 2007, 10:40
Kleiner Ausschlag im Monitoring gestern Abend:

Über einen “eigentlich” vertrauenswürdigen Kanal kamen ein paar (~200.000) Mails an viele offenbar geratenen Adressen @yahoo.com.tw bei uns an. Das neue System zur zurückhaltung verdächtiger Mailfluten hat sich jedenfalls als hilfreich erwiesen.
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